Montag, 27. September 2021
Notruf: 112

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Übung der Abschnittsführungstelle Bad Iburg

 

2021 08 28 bung AFSt 2
Wie die letzten Wochen gezeigt haben, kann es immer wieder zu starken Wetterereignissen kommen, die sehr lokal Städte und Gemeinden überrollen. Für eine solche Flächenlage in der Stadt Bad Iburg gibt es die sogenannte Abschnittsführungsstelle (AFüSt), welche die Koordination der Fahrzeuge und Einsätze im gesamten Stadtgebiet übernimmt.
 
In der Übung am 28. August ging es darum ein Starkregenereignis mit Sturmböen und folglich vielen vollgelaufenen Kellern und umgestürzten Bäumen zu koordinieren.
Zwischen 09:00 und 13:15 wurden durch die AFüSt insgesamt 50 fiktive Einsätze abgearbeitet, welche durch eine Übungsleitung eingespielt wurden.
Besonders bei der Arbeit in der Abschnittsführungsstelle zeigt sich die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Ortsfeuerwehren Bad Iburg und Glane als absolut zielführend und effektiv.

Gemeinsamer Dienstabend der Stadtfeuerwehr

 

Im Rahmen des wöchentlichen Ausbildungsdienstes der Ortsfeuerwehr Bad Iburg stand am 26. August das Thema „Wasserförderung über weite Wegstrecken“ auf dem Plan. Ebenfalls daran beteiligt war die Ortsfeuerwehr Glane und betiligte sich mit zwei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften an diesem Dienstabend.

Es wurde folgendes Übungsszenario angenommen:

  • Waldbrand im Bereich Bad Iburg – Mäscher
  • Drohende Ausbreitung des Feuers auf bewohnte Gebäude und landwirtschaftliche Anwesen
  • Die Wasserversorgung muss aus ca. 2km Entfernung aufgebaut werden

 

Für die Durchführung wurden drei Einsatzabschnitte gebildet:

Abschnitt 1 – Brandbekämpfung
Dauerhafte Wassergabe durch das Löschgruppenfahrzeug aus Bad Iburg mit 2 C-Rohren und mehreren D-Rohren.

Abschnitt 2 – Wasserförderung:
Verlegung einer 1,1km langen B-Leitung durch den Schlauchwagen vom Hydranten am Baumwipfelpfad bis zur Bushaltestelle Amtsweg. Zusätzlich mussten zwei Verstärkerpumpen eingesetzt werden um die Strecke und etliche Höhenmeter zu überwinden.

Abschnitt 3 – Wassertransport:
Pendelverkehr auf einem ca. 2,5 km Rundweg von der Auftankstelle „Bushaltestelle“ bis zum Brandort. Dafür wurden die wasserführenden Fahrzeuge aus Bad Iburg und Glane mit insgesamt 7.200 Litern Transportkapazität eingesetzt.

 

Am Ende des Dienstabends konnten die Verantwortlichen ein positives Fazit ziehen:

  • Der Aufbau einer stabilen Löschwasserversorgung über 1,1 km B-Leitung hat zügig und reibungsfrei funktioniert
  • Der Pendelverkehr hat gut funktioniert, müsste aber im Ernstfall durch zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus umliegenden Gemeinden verstärkt werden
  • Die Zusammenarbeit zwioschen den beiden Ortsfeuerwehren war ausgezeichnet und hat erneut die gute Kameradschaft und den professionellen Zusammenhalt innerhalb der Stadtfeuerwehr Bad Iburg bewiesen.

Sicherheitstipps zu Hitze und Unwetter

Deutscher Feuerwehrverband appelliert: „Achten Sie auf sich und Ihre Umwelt!“

Berlin – „Temperaturen weit über 30 Grad, Waldbrand- und Unwettergefahr sowie eine hohe Belastung für Mensch und Tier: Passen Sie auf sich und Ihre Umwelt auf!“, appelliert Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), angesichts der aktuellen Wettersituation. Er gibt zehn Tipps zu den größten Gefahren bei Hitze und Gewitter.

  • Besonders gefährdet durch die heißen Tage sind ältere Menschen und Kinder: Achten Sie auf Ihre Mitmenschen, die nicht selbst für sich sorgen können! Lassen Sie weder Menschen noch Tiere in abgestellten Fahrzeugen eingeschlossen – auch nicht „für kurze Zeit“!
  • Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen. Feuerwehrkräfte im Atemschutzeinsatz sollten mindestens eineinhalb weitere Liter trinken.
  • Vermeiden Sie möglichst pralle Sonne und große Hitze – unabhängig von der Tageszeit.
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen und halten Sie die gebotenen Abstände zu Vegetationsflächen ein. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten).
  • Werfen Sie keine Zigarettenstummel in den Wald – auch wenn sie nicht mehr brennen, kann die Glut noch Brände auslösen. Auch, wenn der Brennglaseffekt durch achtlos entsorgte Flaschen wissenschaftlich gesehen ein Mythos ist, gehört der Müll nicht in den Wald! 
  • Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf aufziehende Gewitter. Informationen können hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone bieten.
  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke. Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen.
  • Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel im Straßenverkehr zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

Weitere Informationen und Tipps: www.feuerwehrverband.de/sommergefahren.

Stadtfeuerwehr bereitet sich auf Unwetterlage durch Schnee vor

Aufgrund der Wetterberichte hat sich die Stadtfeuerwehr Bad Iburg am 05. Febraur auf potentielle unwetterbedingte Einsätze am Wochende vorbereitet. An beiden Standorten wurden Fahrzeuge und Gerätschaften kontrolliert. Zudem ist am Standort in Glane vorsorglich die gemeinsame Abnschnittsführungsstelle (AFüSt) aufgebaut worden, sodass diese bei einem hohen Einsatzaufkommem umgehend besetzt werden kann. 

Die AFüSt ist dazu gedacht, bei einer Vielzahl von Einsätze die Koordinierung im Stadtgebiet Bad Iburg zu übernehmen. Somit muss das Personal der Regionalleitstelle in Osnabrück lediglich den Notruf 112 bedienen und anschließend die gesammelten Einsatzinformationen an die AFüSt übermitteln. Hierdurch können die Disponenten der Regionalleitstelle entlastet werden und sich auf eventuelle Akuteinsätze (Verkehrsunfälle, Brandeinsätze, etc.) konzentrieren.

Das Personal der AFüSt besteht aus Führungskräften und Führungshilfspersonal beider Ortswehren.

Besondere Brandgefahren in der Weihnachtszeit

Flackernde Kerzen verbreiten in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Lichterschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Gemütlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren.

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Bundesweiter Warntag

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

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11.06.2020 Nach 24 Jahren - Generationenwechsel bei der Stadtfeuerwehr

 

Fast ein viertel Jahrhundert steht Stephan Pax nun an der Spitze der Stadtfeuerwehr. Zunächst als stellvertretender Stadtbrandmeister, später in der Funktion des Standbrandmeisters. Als Oberhaupt von derzeit knapp 100 Feuerwehrleuten, aufgeteilt auf die Ortsfeuerwehren Bad Iburg und Glane, ist er für Schutz und Sicherheit der Bad Iburger Bürgerinnen und Bürger zuständig, ist Ansprechpartner für alle Belange rund um die Feuerwehr der Stadt und leitete unzählige Einsätze.

2020 06 11 Ratssitzung StBM und OBMV Bad Iburg 119

v.l.n.r.: der scheidende Stadtbrandmeister Stephan Pax mit Ehefrau Elke Pax, Lars Uhrberg (Ortsbrandmeister Glane), Dennis Buchholz mit Ehefrau Carolin Buchholz, Rolf Kleinschmidt (Ortsbrandmeister Bad Iburg), Helge Plasger mit Lebensgefährte Carsten Griep

 

Im  Juni endet die dritte und letzte Amtsperiode von Pax. Nach 18 Jahren als Stadtbrandmeister gibt er seinen Posten zum 01. Juli an Helge Plasger weiter. Unterstützung erhält der zukünftige Stadtbrandmeister von Dennis Buchholz. Buchholz übernimmt ebenfalls am 01. Juli, die seit Mitte 2019 vakante Position des stellvertretenden Stadtbrandmeisters. Beide wurden vorerst kommissarisch für die Ämter bestellt. Die benötigten Lehrgänge sind aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen und werden zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

 

Ehrentitel für scheidenden Stadtbrandmeister

Die Verabschiedung von Pax fand zusammen mit der Bestellung des neuen Führungsduos während der Ratssitzung am 11.06. in der Realschule Bad Iburg statt. Im Namen von Rat und Verwaltung dankte Bürgermeisterin Annette Niermann dem scheidenden Stadtbrandmeister für seinen langjährigen treuen Einsatz mit einem Präsent. Zudem verlieh Sie als Zeichen der Anerkennung einen ganz besonderen Titel. Fortan darf sich Pax Ehrenstadtbrandmeister der Stadt Bad Iburg nennen. Eine Auszeichnung die in der Vergangenheit lediglich einmal verliehen wurde. Derzeit ist er der einzige Feuerwehrmann in Bad Iburg, der diesen Titel trägt.
Auch der Stadtrat zeigte sich dankbar für die erbrachten Leistungen. Den Weg zurück zu seinen Kameraden in den Zuschauerreihen legte der Hauptbrandmeister unter Standing Ovations der Ratsmitglieder, der Zuschauer und seiner Kameraden Feuerwehr zurück.

 

Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister in der Ortswehr Bad Iburg

Darüber hinaus ergab sich bereits mit Wirkung vom 01. April ein Führungswechsel in der Ortsfeuerwehr Bad Iburg. Andreas Wolf legte seine Position als stellvertretender Ortsbrandmeister aus persönlichen Gründen nieder, bleibt der Feuerwehr aber weiterhin erhalten. Seine Nachfolge trat Joachim Kubitschke an.

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die offizielle Urkundenübergabe zunächst nicht stattfinden. Im Rahmen Stadtratssitzung vom 11.06. wurden die Verabschiedung von Wolf nun nachgeholt. Sein Nachfolger ließ sich aus beruflichen Gründen entschuldigen.

04.05.2020 Führungswechsel in der Ortsfeuerwehreuerwehr Bad Iburg

Nach zehnjähriger Amtszeit als stellvertretender Ortsbrandmeister stellte Andreas Wolf sein Amt zum 31.03.2020 zur Verfügung. Auf der internen Mitgliederversammlung der Wehr dankte der Ortsbrandmeister Rolf Kleinschmidt Andreas für die vielen Jahre in denen er Verantwortung in unserer Ortsfeuerwehr übernommen hat.

Die Mitgliederversammlung, die bereits im Februar statt fand, wählte Joachim Kubitschke zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister.

Der Rat der Stadt Bad Iburg folgte diesem Vorschlag der Kameraden und berief Joachim zum 01.04.2020 in das Ehrenbeamtenverhältnis.
Der derzeitigen Situation geschuldet fand die Amtsübergabe nicht wie üblich im großen Kreis statt.

 Stadtfeuerwehr Bad Iburg trotz Corona-Krise einsatzbereit 

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind allgegenwertig und sorgen für einschneidende Veränderungen in unserem Alltag. Während Geschäfte geschlossen bleiben und Menschen auf Abstand gehen, gibt es auch bei der Stadtfeuerwehr Bad Iburg, bestehend aus den Ortsfeuerwehren in Bad Iburg und Glane, deutliche Veränderungen. Neben zusätzlicher Schutzausrüstung hat sich auch das Vorgehen im Einsatz geändert. 

Am 8. März haben die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Iburg gemeinsam mit der Stadtverwaltung erste Maßnahmen ergriffen, um die Einsatzfähigkeit an beiden Standorten zu erhalten. So wurden bis auf weiteres die wöchentlichen Dienstabende der Einsatzabteilungen eingestellt, die Gruppenabende der Jungendfeuerwehr ausgesetzt und die Proben des Spielmannzuges pausiert. Im gleichen Zuge wurden auch sämtliche Veranstaltungen wie die Jahresmitgliederversammlung abgesagt. Dadurch soll das Risiko möglicher Infektionen zwischen den Einsatzkräften bedeutend minimiert werde, umso die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten. 

Auch der Landkreis Osnabrück sowie das Land Niedersachsen haben kurze Zeit später umfangreich auf die Pandemie reagiert. Sämtliche Aus- und Fortbildungsangebote wurden eingestellt. 

Inzwischen wurden in Bad Iburg schon mehrere Besprechungen und auch Dienstabende per Videokonferenz durchgeführt. Im Fokus steht hierbei überwiegend der Informationsaustausch zur aktuellen Lage. Gleichzeitig freut man sich über die Möglichkeit des persönlichen Austauschs. Gerade in einer Gemeinschaft wie der Freiwilligen Feuerwehr hat Kameradschaft einen hohen Stellenwert und möchte gepflegt werden. 

Feststeht, dass die Feuerwehrleute bereits jetzt auf die praktische Arbeit bei ihren Dienstabenden und den persönlichen Kontakt miteinander freuen, sobald der normale Dienstbetrieb wieder aufgenommen werden kann. 

 

Auch zu Zeiten von Corona für alle Bad Iburger zur Stelle 

Während der Dienstbetrieb problemlos eingestellt werden kann und andere Termine abgesagt werden, sind Einsätze hingegen keineswegs planbar. Um für die Bürgerinnen und Bürger im Notfall jederzeit zur Stelle zu sein und gleichzeitig alle Beteiligten bestmöglich zu schützen, wurde ein umfangreich Änderungen für den Einsatzalltag der Feuerwehr vorgenommen. Unter anderem wurde die Alarm- und Ausrückeordnung angepasst. Sofern es eine Situation ermöglicht fährt nur eine kleine Personenzahl zum Einsatzort. Weitere Kameraden verbleiben abrufbereit unter Einhaltung des Mindestabstandes in ihrem Feuerwehrhaus. Sollte sich anhand erster Meldungen jedoch absehen lassen, dass es sich um eine zeitkritische oder personalintensive Einsatzlage handelt (Menschenleben in Gefahr, Brandeinsätze, usw.) wird auch weiterhin wie gewohnt uneingeschränkt ausgerückt.

Die Verfügbarkeit der einzelnen Feuerwehrleute ist derzeit nicht durch das Corona Virus gefährdet. Vielmehr kommt es zum Gegenteil. Viele Arbeitnehmer befinden sich aufgrund von Homeoffice, Kurzarbeit oder übergansweise eingeführter Schichtarbeit im Stadtgebiet und stehen somit auch tagsüber zeitnah für Einsätze zur Verfügung.

 

Vorhaltung von Zusatz-Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel 

Seit Anfang April verfügen alle Feuerwehrangehörigen über mindestens zwei Mund-Nasenschutze. Diese werden umgehend nach Betreten des Feuerwehrhauses angelegt und nach Ende des Einsatzes gereinigt um später wiederverwendet zu werden. Des Weiteren wurde die Anzahl an Desinfektionsmöglichkeiten erhöht, Fahrzeuge und Gebäude sind nun weitestgehend mit entsprechenden Mitteln ausgestattet. 

Auch der Ablauf an der Einsatzstelle wurde überdacht. Üblicherweise warten die Feuerwehrleute in ihren Fahrzeugen, während Führungskräfte die Lage erkunden und entscheiden wie die anfallenden Aufgaben verteilt werden. Derzeit werden die Einsatzfahrzeuge allerdings vor Ort umgehend verlassen um den nötige Sicherheitsabstand zu anderen Personen herzustellen. 

Auch auf den einsatzbedingten Umgang mit Corona-Patienten und Corona-Verdachtsfällen ist die Feuerwehr gut vorbereitet. In diesen Fällen wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osnabrück auf geeignete Schutzausrüstung zurückgegriffen. Feuerwehrangehörige die in direkten Kontakt mit der betroffenen Person standen, legen ihre Einsatzkleidung noch an der Einsatzstelle ab. Diese wird umgehend verpackt und einer fachgerechten Reinigung zugeführt.

 

Maßnahmen werden stetig überarbeitet

Aufgrund der dynamischen Lage rund um das COVID-19 stehen der Stadt- und die Ortsbrandmeister seit Anfang März ständig in Kontakt. Jeden Tag gibt es neue Erkenntnisse aus Medizin, Forschung und Politik die eine Neubewertung der Situation bedeuten. Teilweise müssen Maßnahmen sukzessiv angepasst werden. Grundlage hierfür sind jeweils die Empfehlungen und Vorgaben, die beispielsweise vom Robert-Koch-Institut, Bundesministerium für Gesundheit oder der Feuerwehr- Unfallkasse Niedersachsen stammen. 

Auch wenn es teilweise schwer fällt nehmen alle Einsatzkräfte der Bad Iburger Feuerwehr die Vorgaben ernst und setzen die Maßnahmen nach bestem Wissen und Gewissen um. Gleichwohl sich jeder auf das Ende dieser Zeit freut - auch wenn es noch nicht in Sicht zu sein scheint. Ob und welche Maßnahmen auch nach der Corona-Krise aufrecht erhalten bleiben gilt es abzuwarten. Auch hierfür wird bei der Feuerwehr der Stadt Bad Iburg auf offizielle Vorgaben und Empfehlungen gesetzt. 

18.03.2020 Einsatzbereitschaft bleibt erhalten - Dienstbetrieb eingestellt, alle Veranstaltungen abgesagt

Aufgrund der Corona-Pandemie haben Stadtfeuerewehr und Stadtverwaltung entsprechende Maßnahmen ergriffen um die Einsatzbereitschaft der beiden Ortsfeuerwehren sicherzustellen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Iburg auch zu Zeiten des CoViD-19 immer auf die Hilfe der Ortsfeuerwehren Bad Iburg und Glane setzen können.

Um das Risiko einer Ansteckung der Feuerwehrleute untereinander zu minimieren sind u.a. die wöchentlichen Dienstbabende der Einsatzabteilungen bzw. der Jugendfeuerwehr derzeit ausgesetzt und die Übungsabende des Spielmannzugs pausiert. Sämtliche Veranstaltungen, wie z.B. die Jahreshauptversammlung, wurden ebenfalls abgesagt. Darüber hinaus haben auch der Landkreis Osnabrück und das Land Niedersachsen auf die derzeitige Situation reagiert und den Lehrgangsbetrieb vorerst eingestellt.
Des Weiteren sind die Kameradinnen und Kameraden dazu angehalten, während und nach etwaiger Einsätze besonders auf die Hygiene- und Verhaltensregeln zu achten.

 

Die Stadtfeuerwehr Bad Iburg ist für die Bad Iburger Bevölkerung einsatzbereit - 24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche

10.03.2020 Stadtfeuerwehr modernisiert Atemschutzwerkstatt

Die Aufgaben der Feuerwehr sind nicht selten mit gesundheitlichen Gefahren für die Einsatzkräfte verbunden. Gerade bei Brandeinsätzen ist die Palette an möglichen Gefahren sehr umfangreich. Hierbei nehmen Atemgifte einen nicht unerheblichen Anteil ein. Selbst bei einem kleinen Brand können schon große Mengen an giftigen Gasen freigesetzt werden und somit die Gesundheit der Feuerwehrleute gefährden. Auch in anderen Fällen, wie bei Gefahrguteinsätzen, können die Kameraden beispielsweise mit Gasen und Dämpfen konfrontiert werden - diese sind dabei nicht immer auf Anhieb warnehmbar.

Ein bestmöglicher Schutz ist somit unerlässlich, umluftunabhängige Atemschutzgeräte spielen hierbei eine essenzielle Rolle. Die Stadtfeuerwehr Bad Iburg verfügt an ihren zwei Standorten in Bad Iburg und Glane über insgesamt 16 Atemschutzgeräte, 32 Lungenautomaten, 51 Atemschutzmasken und je Standort eine Atemschutznotfalltasche. Damit diese Ausrüstung im Einsatzfall einwandfrei funktioniert bedarf es regelmäßiger Prüfungen, Wartungen und Pflege. Hierfür sind in den Ortswehren die Atemschutzgerätewarte zuständig. Im Jahr 2008 hat die Stadtfeuerwehr am Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Glane angebaut und eine Atemschutzwerkstatt eingerichtet, um nach Einsätzen die Geräte in Eigenregie entsprechend aufzubereiten und zu kontrollieren. So kann Sichergestellt werden, dass die Stadtfeuerwehr jederzeit mit genügend einsatzbereiten Atemschutzgeräten und -masken versorgt ist um bei Einsätzen schlagkräftig reagieren zu können.

Nach gut 11 Jahren war es nun an der Zeit die Atemschutzwerkstatt auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Die inzwischen veraltete Prüfstation für Atemschutzmasken, bestehend aus einem  PC-Arbeitsplatz sowie einem Prüfkopf der Firma Dräger inkl. Software, wird nicht weiter vom Hersteller unterstützt. Somit wurde neben einem neuen Computer samt Drucker auch eine neuer Prüfkopf inkl. Software beschafft. Im Februar erfolgte nun die Inbetriebnahme im Form einer Anwenderschulung für vier Kameraden der Stadtfeuerwehr durch die Firma Dräger im Feuerwehrhaus Glane.